Saures Wasser

Als sauer bezeichnet man Wasser bei etwa 25 °C, wenn sein pH-Wert unter 7 liegt. Das beschreibt eine chemische Eigenschaft. Es bedeutet nicht automatisch, dass das Wasser untrinkbar ist oder den Körper „übersäuert“.

Wie entsteht ein niedriger pH-Wert?

Gelöstes Kohlendioxid kann den pH-Wert senken. Deshalb können etwa Wasser mit Kohlensäure und Regenwasser sauer reagieren. Daneben beeinflussen weitere gelöste Stoffe und die Temperatur den Messwert. Aus dem pH-Wert allein lässt sich die Ursache nicht bestimmen.

Ist saures Wasser trinkbar?

Dafür müssen Herkunft, vollständige Zusammensetzung und hygienische Qualität betrachtet werden. Die deutsche Trinkwasserverordnung nennt grundsätzlich einen pH-Bereich von 6,5 bis 9,5 mit weiteren Anmerkungen. Schon daran zeigt sich, dass „unter 7“ nicht pauschal „ungeeignet“ bedeutet.

Welche technischen Folgen sind möglich?

Je nach Wasserzusammensetzung und Material können korrosive Prozesse begünstigt werden. Der pH-Wert ist dafür ein Faktor unter mehreren. Auch Härte, Pufferung und Kontaktbedingungen spielen eine Rolle.

Ein niedriger pH-Wert allein macht Wasser nicht zu einem geprüften Hautpflege- oder Desinfektionsmittel. Verwende chemisch behandeltes oder für Reinigungszwecke erzeugtes Wasser nicht ohne entsprechende Eignung als Trinkwasser.

USGS: pH und Wasser · Trinkwasserverordnung, Anlage 3

  • Ultrafiltration ist ein Membranverfahren zur Rückhaltung bestimmter Partikel und größerer Bestandteile. Gelöste Salze passieren die Membran weitgehend.

    Ultrafiltration ist ein Membranverfahren zur Rückhaltung bestimmter Partikel und größerer Bestandteile. Gelöste Salze passieren die Membran weitgehend.

  • Die Trinkwasserverordnung regelt in Deutschland die Qualität von Trinkwasser, Untersuchungen, Betreiberpflichten und Maßnahmen bei Abweichungen.

    Die Trinkwasserverordnung regelt in Deutschland die Qualität von Trinkwasser, Untersuchungen, Betreiberpflichten und Maßnahmen bei Abweichungen.

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