GPD (Gallons per Day)

GPD steht für „Gallons per Day“, also Gallonen pro Tag. Bei Umkehrosmosemembranen wird üblicherweise die US-Flüssiggallone verwendet. Sie entspricht rund 3,785 Litern. Prüfe dennoch, welche Einheit und Prüfbedingungen der Hersteller tatsächlich angibt.

Wie rechnest du GPD um?

Bei US-Gallonen gilt: GPD × 3,785 ≈ Liter pro 24 Stunden. Eine Nennleistung von 50 GPD entspricht damit rund 189 Litern, 100 GPD entsprechen rund 379 Litern pro Tag. Das ist eine Umrechnung des Nennwerts und keine Zusage für den Betrieb bei dir zu Hause.

Warum kann die tatsächliche Menge abweichen?

Zulaufdruck, Temperatur, Zusammensetzung des Rohwassers, Gegendruck und Membranzustand beeinflussen die Produktion. Außerdem können Spülzeiten und die Steuerung des Gesamtsystems relevant sein. Vergleiche deshalb nur Angaben mit nachvollziehbaren Bedingungen.

Was bedeutet das für die Auswahl?

Die Tagesproduktion ist nicht dasselbe wie der sofort verfügbare Durchfluss am Hahn. Bei Anlagen mit Tank spielt das Speichervolumen mit hinein; bei Direktflussanlagen ist die tatsächliche Entnahmeleistung wichtig.

Eine höhere GPD-Zahl belegt keine bessere Stoffrückhaltung und kein günstigeres Verhältnis von gereinigtem Wasser zu Konzentrat. Diese Eigenschaften müssen getrennt verglichen werden. Eine pauschale Empfehlung nach Haushaltsgröße allein wäre daher zu ungenau.

Quelle zur Umrechnung: NIST

  • Ultrafiltration ist ein Membranverfahren zur Rückhaltung bestimmter Partikel und größerer Bestandteile. Gelöste Salze passieren die Membran weitgehend.

    Ultrafiltration ist ein Membranverfahren zur Rückhaltung bestimmter Partikel und größerer Bestandteile. Gelöste Salze passieren die Membran weitgehend.

  • Die Trinkwasserverordnung regelt in Deutschland die Qualität von Trinkwasser, Untersuchungen, Betreiberpflichten und Maßnahmen bei Abweichungen.

    Die Trinkwasserverordnung regelt in Deutschland die Qualität von Trinkwasser, Untersuchungen, Betreiberpflichten und Maßnahmen bei Abweichungen.

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